Wandelhalle

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Architektonisch ein Aushängeschild

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Die Wandelhalle gehört zu den architektonischen Aushängeschildern von Bad Nenndorf. Ihre Ursprünge gehen auf das Jahr 1856 zurück, als an dieser Stelle eine 60 Meter lange und sechs Meter breite Wandelbahn mit eisernen Säulen und verzierten Rundbögen errichtet wurde. Weil dieses Bauwerk Anfang der zwanziger Jahre des 20. Jahrhunderts jedoch nicht mehr den Ansprüchen der Kurgäste genügte, wurde es durch eine noch längere und breitere Wandelbahn ersetzt. Diese erhielt bereits wenige Jahre später hochschiebbare Fenster – so dass sie beheizt und fortan auch für die neu eingeführten Winterkuren genutzt werden konnte.

Lediglich 30 Jahre später rückte jedoch die Abrissbirne an: Das Gebäude wurde abgerissen und durch einen typischen Bau der sechziger Jahre ersetzt, an dessen äußerem Erscheinungsbild sich seither nicht viel verändert her.

Die Ausstattung drinnen sorgt hingegen dafür, dass die Wandelhalle als ganz besonderer Veranstaltungsort zu den Top-Adressen im Schaumburger Land gehört. Hierfür sorgen unter anderem eine multi-funktionale Ton- und Lichtausstattung, moderne Präsentationstechniken, eine Großbildleinwand sowie schalldichte Trennwände.

Der wegen seiner hervorragenden Akustik gelobte Festsaal bietet beispielsweise Platz für bis zu 550 Personen. Zudem stehen ein kleiner Saal, ein Bistro und das Foyer sowie der Saal des Kurtheaters zur Verfügung, in dem auch Kinofilme gezeigt werden.

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Wandelhalle

Poststraße 2
31542 Bad Nenndorf

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